All the Single-Ladies

 

Es gibt ja Menschen, die schon früh ihren Partner fürs Leben fanden und mit diesem glücklich, oder zufrieden (oder sogar beides) bis ans Ende ihrer Tage leben. 
Dann gibt es die Beziehungshopper, welche von einer Beziehung in die nächste springen und es gibt die ewigen Singles, die wahrscheinlich weniger Sex haben als gebundene Menschen, aber dafür mehr Sexpartner vorweisen können (reine Annahme - Sex-to-go war noch nie so einfach... ob vergeben oder nicht). 
Und dann gibt es Menschen wie sie. Sie ist alles. Irgendwie. Aber irgendwie auch nicht. 
Sie hatte ein paar Beziehungen, welche aus unterschiedlichen Gründen zerbrachen. Beziehungen, die fast schon ineinandergriffen - die Partner sich quasi abklatschten. Dann hatte sie lange Zeit die Schnauze von Männern so voll, dass sie keinen Typen auch nur näher als 10 Meter an sich ranließ und sie hatte eine Phase, in der sie sich quer durchs Buffet vögelte und jedes Häppchen probierte. Und da waren ein paar exotische Bissen dabei. 
Zum Beispiel der Skater-Boy, der nicht wollte, dass sie seinen Penis nach dem Sex ansah oder berührte – ach was, er konnte nicht mal selbst hinsehen. Oder dieser gutaussehende, sportliche Supermann, dessen Selbstliebe und Selbstüberzeugung nicht zu ertragen waren und der wahrscheinlich ohnehin am liebsten auf sein Spiegelbild wichste oder der Typ, der nur Pornosex kannte und konnte und von befriedigend Lichtjahre entfernt war. 
Es gab Männer, die einfach keinen Sex wollten und beim Anblick einer Frau in Dessous nicht mal die kleinste Reaktion zeigten. Männer, die aggressiv und eifersüchtig waren und ausflippten, wenn sie auch nur unbewusst einen anderen Mann ansah. Traurige Seelen, die nicht zugeben konnten zu onanieren und Selbstbefriedigung als untherapierbare Geisteskrankheit auslegten. Jungs, die am liebsten sofort bei ihr einziehen wollten und nach einer 2. Mama suchten. Der arme Kerl, den sie absolut nicht riechen konnte, egal welches Parfum sie ihm besorgte. Der Traummann, den sie furchtbar gern hatte und den sie einfach nie richtig haben konnte. Und Scheißkerle, welche die große Liebe schworen und in Wahrheit vergeben waren oder sich noch mit anderen Frauen trafen. 
Am interessantesten fand sie natürlich den tätowierten, motorradfahrenden Bad Boy, am nervigsten den, der einfach nicht aufhören konnte beim Sex zu reden und am lustigsten den, der sofort nach dem Sex duschen musste und beinahe einen Nervenzusammenbruch erlitt, wenn das nicht SOFORT!!! möglich war. 
Ja, da waren ein paar Männer und sie alle hatten so ihre Eigenheiten. Aber vielleicht lag es gar nicht an den Kerlen? Vielleicht war sie das Problem, die mit den Macken, oder vielleicht war sie auch schlecht im Bett!? 
Orgasmus-Probleme kannte sie zwar so gut wie nicht – außer sie kam an jemanden, der den Begriff „nageln“ sehr ernst nahm und die richtige Stelle nicht ein einziges Mal berührte… ach was… manchmal war sie so scharf, wenn man(n) ihren Punkt nur mal aus Versehen gestreift hätte, wäre sie explodiert! Also nein, Orgasmus-Probleme waren es nicht und sie war auch nicht prüde, redete offen über DOs und DON’Ts, war experimentierfreudig und aufgeschlossen – ja, manchmal fast zu aufgeschlossen. Nein, es war bestimmt nicht ihr Bett-Verhalten. 
Warum also fand sie nicht den Einen? Den, bei dem es im Bett und im wahren Leben stimmig war? Mr. Right, der blieb… oder besser gesagt: der, den sie behalten wollte! 
Irgendwie waren alle komisch – und nicht auf die witzige Art. Und das Schlimmste war, je länger sie Single war, umso weniger sprach sie das Angebot an verfügbarem Männermaterial an. 
Sie war nicht wählerisch oder heikel, wenn es um die Optik ging und auch kein bisschen anspruchsvoll, was seinen Status betraf... und doch: Es war nichts für sie dabei! 
Er sollte doch nur sympathisch, gepflegt und nett sein – und Single. War das zu viel verlangt? Oder stimmt es wirklich, dass die moderne Zeit kein normales Kennenlernen zulässt. 
Früher ging man aus, sah sich, redete, fand sich anziehend, man küsste sich… und zack! – zusammen. Das war auch bei ihr nicht anders und sie hatte nie Probleme damit, jemanden kennenzulernen und sich zu verlieben. 
Oder liegt es am Ende daran, dass viele Menschen in Wahrheit doch lieber Single bleiben und in ihrem tiefsten Inneren doch niemanden alltäglich an ihrer Seite möchten. Sie suchen zwar und daten sich, aber am Ende sind sie froh, wenn sie wieder ihre Ruhe haben und ihr Leben alleine bestreiten können. 
Sie selbst erwischte sich auch immer wieder dabei, wie sie sich nach einem Partner sehnte und 2 Tage später empfand sie ihr Single-Dasein doch wieder als glücklich und erfüllt und bereute, sich in früheren Beziehungen an einen Mann oder eine Illusion geklammert zu haben und dass sie sich verbiegen und verletzen ließ, nur um diese am Laufen zu halten. 
Sie hatte also auch gelernt sich selbst zu lieben, machte eine Männerpause, reinigte ihr Karma, löste sich von alten Mustern, meditierte, war ausgeglichen und gefestigt – sie hatte alle Ratschläge von Zeitschriften, Blogs, ihren Freunden und ihrer Mutter befolgt… und trotzdem klappte es verdammt nochmal nicht. 
Möglicherweise hatte sie den Zeitpunkt übersehen. Die Guten waren vom Markt – vergeben und man müsste noch warten, bis diese endlich geschieden und wieder zu haben sind. Die, die niemand will, stehen zur Verfügung. Verdammt! Gehört sie etwa zur Kategorie „wer will mich“? Das konnte und wollte sie sich nicht vorstellen! 
Wohlmöglich wart sie zu stark, zu selbstbewusst und zu gefestigt. Hatten die Männer Angst vor ihr? Man hört ja immer wieder, dass starke und attraktive Frauen den Männern Angst machen und diese lieber unscheinbare, hilfsbedürftige und naive „Frauchen“ als Partnerinnen wählen. Das musste es sein! Ganz klar die einzig logische Erklärung! 
Musste sie vielleicht doch an ihrer Taktik feilen? Lernen, um Hilfe zu bitten und über schlechte Witze zu lachen? Die Dummheit und Geschmacklosigkeit mancher Menschen ignorieren und nicht mehr darauf reagieren? Und vor allem ihre freundliche und offene Art (die sie ehrlich gesagt schon oft in Schwierigkeiten gebracht hatte, da viele Männer die Freundlichkeit einer Frau mit Flirten verwechseln) ablegen? War das das Geheimnis? 
Zu oft saß sie in einem Café oder einer Bar, beobachtete die Paare und fragte sich immer wieder: „Warum hat diese Frau so einen tollen Mann?! Und warum sitze ich alleine hier?!“ Und das änderte sich auch im Laufe des Abends nicht. Sie saß da, schlürfte ihren Drink und wenn sie mal angesprochen wurde, dann wusste sie nicht, ob es sich um die „Versteckte Kamera“ handelte, oder ob sich dieser untersetzte Mann ohne Zähne und Haaren an den falschen Stellen tatsächlich Chancen bei ihr erhoffte.

Und wie so oft, ging sie allein nachhause… mal traurig darüber und mal unendlich glücklich! 

Als Single hat man ja oft nur die Auswahl zwischen:
„Will dich nicht“, „Hat schon eine“, „Ist scheiße“ und
„Irgendwas ist ja immer“!


Alte Liebe rostet nicht?

 

Die große Liebe! Sie zu finden ist nicht einfach und in Wahrheit weiß man oft erst, dass man sie bereits gefunden hatte, wenn sie schon längst wieder weg ist. 

Sie lernte ihn mit 15 kennen und lieben, der eine, dieser besondere Mann, an den kein anderer herankam. Und es war ein jahrelanger Kampf, ein schier unendliches Auf und Ab, aber sie schafften es dennoch, mit Anfang 20 in ein gemeinsames Leben zu starten.

Doch das Schicksal meinte es einfach nicht gut mit den beiden. Trotz aller Liebe und unbeschreiblicher Perfektion, trennten sie sich nach vielen gemeinsamen Jahren wieder.

Man blieb aber in Kontakt – mal freundlich, mal zornig, mal frustriert und mal reumütig. Trotz vieler Jahre der Trennung, war für sie immer noch diese starke Anziehung spürbar und sie wusste, dass kein Mann diesem Menschen je das Wasser reichen konnte. Egal wer es wagte, seinen Spuren zu folgen und wer es probierte. Keiner kam an seine Person heran. Zwar war er absolut nicht perfekt, war stur, wirkte manchmal arrogant, besserwisserisch und kalt… mehr als das, er war äußerlich ein Eisblock – aber trotzdem... er war der eine, ihr Gegenstück. Und es sollte verflixt nochmal nicht passen.

Manchmal dachte sie noch an ihre gemeinsame Zeit, aber Hoffnungen machte sie sich keine mehr. Bis zu diesem einen schrägen und völlig unerwarteten Tag. Sie trafen sich, tranken was, dann noch was, noch viel mehr… die Gespräche wurden offener, tiefgründiger und schon bald wurde dieser magischen Anziehung nachgegeben. Nach all den Jahren glaubte keiner der beiden mehr daran und doch passierte es. 

Diese Zeit der Wiedervereinigung war traumhaft – wunderschön – man unternahm viel zusammen und es fühlte sich fast so an wie damals.

Doch leider nur fast. Sie wurde das Gefühl nicht los, dass etwas nicht stimmte. Irgendwie fühlte sich irgendwas komisch an. Mochte er sie vielleicht gar nicht mehr wirklich? Was waren seine Absichten? War sie wohlmöglich nicht seine einzige Eroberung? Und sie wurde durch so manche Entdeckung nur noch bestätigt.

Er suchte immer noch auf einer Dating-Plattform nach der „Einen“ (aber warum? Sie war doch da!?), er hatte nur Zeit, wenn es für ihn passte und nicht, wenn sie ihn brauchte. Blieb er über Nacht,  wurde sie am Morgen - während er seelenruhig weiterschlief - vom Gepiepe seiner Smart-Watch geweckt. Schlug sie dann genervt die Augen auf, musste sie viele, viele, verdammt viele Nachrichten von anderen Frauen auf dem Arm, auf welchem sie gerade lag und welcher sie festhielt, lesen (und es war leider nicht nur ein „Hallo, wie geht’s?).

Trotz all dem Schmerz, welcher ihr die ganze Situation bereitete und all der Hoffnung, die zertrampelt wurde, wusste sie, sie musste sich wieder ihren harten Panzer umschnallen… und sich auf keinen Fall anmerken lassen, wie sehr sie all das verletzte. Sie war offensichtlich zu wenig für ihn. Nicht das, was er für sie war und das musste sie wohl oder übel akzeptieren.

Es kam der Tag, an dem er wieder vorbeischauen wollte um einen „netten" Abend zu verbringen. Sie sagte ihm, dass sie nicht „mehr“ von ihm möchte, wenn sie nicht die einzige Frau in seinem Leben sein konnte – und plötzlich war er weg, mit den letzten Worten „dann bringt es ja nichts.“… und so schnell gingen sie wieder getrennte Wege.

Zuerst noch freundschaftlich, doch bald schon war wieder diese endlose Distanz zwischen ihnen. Alles weg, alles verflogen, alles beim Alten – als sei nie etwas geschehen. Er war wieder unnahbar und kalt zu ihr, sie wieder nur die überfreundliche Ex, mit der man alles machen und von der man alles haben konnte.

Nichts hatte sich geändert. Das tat verdammt weh, aber sie musste wie immer stark bleiben.

Kopf hoch und weiter! Alles halb so schlimm! Das geht vorbei! 

Sich niemandem anvertrauen oder ihr Herz ausschütten, nicht anmerken lassen, dass sie innerlich zerbrach – das war bestimmt das Beste, schließlich hatten ja auch alle dieses Bild von ihr. Dieses Bild einer unverwüstlichen Frau ohne Herz oder Gefühle.
 

Vielleicht war sie mittlerweile diese Frau? Früher hätte sie vermutlich anders reagiert. Hätte gekämpft - um einen Mann, um seine Liebe. Aber sie konnte nicht mehr kämpfen. Sie wollte nicht mehr kämpfen. Ihr fehlte die Kraft für all das - für Drama und Eifersucht. Entweder wurde sie geliebt und sie war die einzige Frau im Leben eines Mannes... oder eben nicht! Ja, verdammt! Sie war mittlerweile diese Frau!


Zu oft wurde ihr in der Vergangenheit gesagt, wen sie mögen durfte und wen nicht, in wen sie sich zu verlieben hatte und von wem sie die Finger lassen musste. Wer gut für sie war, wer nicht, was wirklich weh tat und was sie sich nur einredete. Aber niemand fragte sie, was tatsächlich in ihr vorging und was sie wollte. Man wollte von ihr hören, dass es ihr gut ging und sie in Wahrheit niemanden brauchte.

Aber wohlmöglich war es diesmal wirklich besser so? War es - trotz seiner lieben Worte - doch nur einseitig? Brauchte er nur jemanden, um über die Trennung seiner letzten Freundin hinweg zu kommen? – Sie wird es wahrscheinlich nie erfahren, aber sie wünscht ihm wie immer das Beste und all das Glück dieser Erde.

Liebe ist das einzige Märchen,

das nicht mit "ES WAR EINMAL..." beginnt,

 sondern damit endet!



Don't have Sex with your Ex!

 
 
Warum hat Sex mit dem Ex eigentlich so einen schlechten Ruf? Gefühlt alles und jeder spricht gegen einen Ausflug in alt-bekannte Sex-Gefilde. Aber gibt es eigentlich auch Gründe, warum Sex mit dem Ex doch eine gute Idee ist? Oder gibt es doch nur Gründe, warum man es lieber lassen sollte?
 
Sex mit dem Ex bedeutet nichts als Ärger! Oder doch nicht?
Vielleicht ist dieses nostalgische Abenteuer aber tatsächlich besser als sein Ruf?
 
Deine beste Freundin würde wahrscheinlich sagen: „Never ever! Das sorgt nur für unnötige Unruhe, ist eine überflüssige Reise in die Vergangenheit, ist keine gute Idee und ein absolutes NO-GO!“

So lautet auch die gängige Meinung. Aber vielleicht ist sie gar nicht so allgemeingültig, wie wir glauben?
Hat Sex mit dem Ex vielleicht sogar einen positiven Nebeneffekt?
 
Viele Forscherteams, bekannte Psychologen, stellten sich diese Fragen. Das Ergebnis der Studien war eindeutig: Sex mit dem Ex KANN einen positiven Effekt haben! Okay, viele der Teilnehmer hatten noch Gefühle für ihren Ex-Partner und diese Personen waren es dann auch, die mit dem Ex-Partner Sex hatten, jedoch habe dieser Sex ihnen nicht geschadet. Er verlangsamte NICHT den Heilungsprozess. Die Probanden hätten sich anschließend sogar besser gefühlt.

Und ja: Sex mit deinem Ex-Partner ist tatsächlich eine vorübergehende Lösung für den körperlichen und emotionalen Schmerz nach einer Trennung, die sich so viele wünschen, um mit der Person endlich abschließen zu können. Hierbei ist tatsächlich egal, wann und warum man sich getrennt hat, was vorgefallen ist… jeder tickt anders und verarbeitet Schmerz, Wut, Trauer, usw. auf seine Weise.

Und mal ehrlich: ist es nicht sogar bizarrer, jemandem zu verbieten, wonach sich ein Herz oder der Körper sehnt, als diesem Verlangen nachzugeben?  Darf nicht jeder Mensch für sich selbst entscheiden, was ihm für den Moment guttut? Schade doch, wenn man sich verstellen, andere und sich selbst belügen muss, nur um nicht wieder eine Standpauke zu erhalten.

Doch natürlich: wie bei so vielem, kommt es auch hier auf die Motivation an! Oder?
Ja, es kommt tatsächlich stark auf die Motivation hinter dem Sex mit dem Ex an. Unverbindlicher (vielleicht sogar heilender) Spaß scheint in dieser Hinsicht am wahrscheinlichsten zu sein, jedoch könnte er unmittelbar nach der Trennung einem endgültigen Schlussstrich im Wege stehen und die richtige Maßnahme, den Partner möglicherweise zurückzugewinnen, ist Sex mit dem Ex erfahrungsgemäß ohnehin nicht.

Das wichtigste Argument ist aber wohl: Sex mit dem Ex ist garantiert NICHT das richtige Mittel für ein glückliches Single-Leben, und für die Suche nach einem neuen Partner erst recht nicht.

Vielleicht aber sorgt er für ein spontanes Glücksgefühl, so wie jeder andere einvernehmliche Sex – mit wem auch immer – es nun mal meistens zu tun vermag.

In dieser Hinsicht ist Sex mit dem Ex tatsächlich eine gute Idee. Aber sind wir mal ehrlich: wirklich nur in dieser Hinsicht. 
 

Wenn man Sex mit dem Ex hat,

reitet man dann auf der Vergangenheit herum?

Halb so lang

und doppelt dünn...

 

Ein Thema, bei welchem sich die Geister scheiden – und so viel gelogen wird, dass sich die Balken biegen: die Größe des Willis. 


Wer kennt Sätze wie - „die Großen tun weh“, „er ist perfekt“, „wow, er berührt genau die richtigen Stellen“ und „er passt genau“ – nicht auch? Entweder, weil sie dem eigenen Mund entsprangen, oder weil man sie ins Ohr geflüstert bekam. 


Natürlich sagt die Größe nichts über den Mann und seine Persönlichkeit aus und er kann genauso wenig für den Mini-Winnie, wie eine Frau, welche kein Holz vor der Hütte hat. Und ja, die Technik macht viel wett und wenn man einen Menschen liebt und begehrt, dann könnte er alles sein und allein die Reibung seines Körpers, kombiniert mit seinen Küssen, würde ein Feuerwerk entfachen. 

Gefühle bewirken Wunder und Liebe kompensiert sowieso fast alles. Aber diesmal reden wir nicht von Liebe und Gefühlen, sondern von reiner, purer Lust, körperlichem Spaß und animalischem Sex. 
Und hier beginnt das Desaster. Denn nehmen wir an, eine Frau und ein Mann lernen sich kennen, verstehen sich, sind geil und landen im Bett… und dann: 2 Fremde, die den Körper des anderen nicht kennen - sie ist sehr feucht und er sehr klein. Eine äußerst schlechte Kombination. 

Denn in dieser Situation geht es um Triebe und nur um das. Liebe und Co. sind absolut kein Thema und alles was in diesem Moment vorherrscht ist der Drang zu vögeln. So lange, bis man glückselig, befriedigt, verschwitzt und außer Atem nebeneinander liegt und entspannt einschlafen kann… und im besten Fall noch 2-3x aufwacht, kurz rüber greift und dieses Szenario wiederholt. 

Wenn also die körperlichen Bausteine nicht so richtig zusammenpassen, die Frau Unterleibskrämpfe wegen der permanent zusammengepressten Vagina-Muskulatur hat und der Mann während seiner Performance Stresszustände bekommt, weil er einfach kein Multitasking-Talent besitzt und das Zusammenspiel von Penis, Finger und Zunge ihn absolut überfordert, dann kann das nur eine einmalige und frustrierende Sache werden… oder? 

Zu oft diskutierte sie mit Freunden über dieses Thema und nach der ein oder anderen sexuellen Begegnung weiß sie selbst nicht mehr, welchen Penis sie eigentlich bevorzugt. Tatsächlich waren manche zu lang und stießen bei so mancher Stellung unangenehm und schmerzhaft gegen den Muttermund. Bei kürzeren Penissen fehlte ihr aber manchmal genau dieses kleine bisschen Schmerz. 

Der eine war so dick, dass sie beinahe einen Dammriss hatte und eine Woche lang Wundcreme einmassieren musste und der andere war so dünn, dass sie kaum Reibung spürte und hinsehen musste, nur um sich davon zu überzeugen, dass da unten tatsächlich was abging. 

Einerseits liebte sie es, wenn sie beim Eindringen gedehnt wurde und sie dieses Ziehen spürte, andererseits hatte sie einen der besten Ficks ihres Lebens mit einem der kleinsten Schwänze ihres Lebens. Und damit ist richtig klein gemeint. Tampon-Format. Diese Art von Penis, bei welchem man beim Hand-Job nicht die Hand, sondern 2 Finger nehmen muss. 

Aber wahrscheinlich war genau die Kürze die Würze für sie. Denn als klitoraler Orgasmustyp braucht sie die Reibung ihrer Perle – aber nicht mit den Fingern, denn das nervt sie auch wieder – und damit eine Kopulation mit dieser Größe überhaupt möglich war, durfte er nur eindringen und sich nicht zu sehr rein und raus bewegen… nur körpernahe, kreisende Bewegungen… OH.JAAA!!! 

So gesehen gäbe ihr ein Big Dick vielleicht ein gutes Gefühl, aber wenn er zur Nähmaschine mutiert, oder ein Training aus Liegestützen über ihr verrichtet, dann endet das Ganze höchst wahrscheinlich mit einem vorgetäuschten Höhepunkt und einer Self-Made-Show, sobald er aus dem Haus ist. 

Und bei all der Auswahl dürfen wir eins nicht vergessen: die Form! Leicht gebogen wäre möglicherweise perfekt, damit er mit etwas Glück den G-Punkt trifft, wobei sie die Existenz dieses Punktes ohnehin für ein Gerücht hält. Am Besten hätte er noch die Pilz-Form, da die Bleistift-Form die inneren Nerven angeblich viel zu wenig reizt und bei beschnittenen Penissen gehen die Meinungen noch weiter auseinander und sie hatte schon so manch schlechte Erfahrung mit beschnittenen Lümmeln gemacht. Aber eine ausgeprägte Äderung fände sie schön. 

Aber mal ehrlich – so ein Mann hat es wirklich nicht leicht. Er soll groß sein, aber auch nicht zu groß, dick soll er sein, aber keine Wunden reißen, die Form muss auch stimmen und er muss wissen, ob sie Reibung braucht, oder ob tiefe, feste Stöße der Weg zum großen Glück sind.

Und natürlich dürfen wir nicht vergessen, dass er sie ja noch zum Squirten bringen muss – egal ob sie das kann oder nicht… oder ob sie das will oder nicht. Er muss mit seinen Fingern so lange ganz fest und tief rein- und rausgleiten und ihr Kätzchen so lange so fest schütteln, bis es ihr aus allen Löchern kommt! Ein Knochenjob – und dabei soll er noch den Kopf frei haben, um selber zum Orgasmus zu kommen. 

Also Ladies, packt den Schwanz… ähm… das Glück beim Schopf und sagt einfach was euch gefällt und was nicht, was euch besonders guttut und wie ihr es braucht. Ein guter Mann geht garantiert darauf ein und hilft euch möglicherweise auch weiter, indem er euch verrät, was ihm so gefällt. So wird auch ein One-Night-Stand zum Höhepunkt des Abends. 
 

Übrigens:

Der Penis von Bienen explodiert nach dem Sex

und bleibt in der Königin stecken

- so lange, bis die Arbeiterinnen diesen aus ihr entfernen.

Erst dann kann die Königin wieder Sex haben.