Mondsüchtig
Der Mond. Er hat doch wirklich etwas Mystisches, Geheimnisvolles an sich, oder nicht? In wolkenlosen Nächten, wenn er in seiner vollen, runden Pracht am Firmament steht, erinnert der Erdtrabant den Menschen an das, was er ist: nichts als ein Staubkorn in einer gigantischen Galaxie, ein unbedeutender Punkt inmitten der Unendlichkeit des Weltraums. In solchen Nächten spüren manche Menschen eine große Demut vor der Natur und den Kräften, die darin wirken.
Aber schlechter schlafen, besser abnehmen: Nimmt der Mond tatsächlich so starken Einfluss auf uns Menschen, so wie viele glauben? Kommt es tatsächlich zu mehr Verbrechen und Streitereien in Vollmondnächten?
Tatsache ist, dass unzählige Geschichten über den Mond und seine angebliche Wirkung auf Mensch, Tier und Pflanzenwelt existieren. So wie der Mond durch seine Gravitationskraft für den Wechsel der Gezeiten verantwortlich ist, so meinen viele, dass der Mond auch Einfluss auf alle Lebewesen haben müsse. Viele Menschen behaupten etwa, bei Vollmond schlechter zu schlafen, oder sogar schlafzuwandeln.
Stark verbreitet ist auch der Glaube, dass es in Vollmondnächten zu mehr Unfällen, mehr Verbrechen und mehr Suiziden kommt. Auch soll der Mond Einfluss auf die Zahl der Geburten haben. Das kann man glauben oder nicht. Viele Studien widerlegen diesen Mythos, dennoch gibt es durchaus auch Studien, bei denen angeblich tatsächlich Zusammenhänge zwischen unerklärlichen Phänomenen und den Zyklen des Mondes demonstriert werden konnten.
Fest steht: Eine eindeutige wissenschaftliche Antwort auf die Frage, ob der Mond den Menschen beeinflusst, gibt es nicht. Wer sich seinen Glauben an die Macht des Mondes bewahren möchte, sollte es tun. Manchmal ist es nicht verkehrt, nicht jedes Phänomen dieser Erde entzaubern zu wollen.
Sie glaubte eindeutig an den Einfluss des Mondes und nicht, weil sie abergläubisch war, sondern weil sie es durch ihren Ex-Partner schmerzlich erfahren musste. Zwar dauerte es fast ein Jahr, bis sie die Zusammenhänge bemerkte, aber als sie den Dreh raus hatte und die Zeichen zu deuten lernte, gab es für sie keine Zweifel mehr: er war eindeutig mondsüchtig.
Schon am Anfang ihrer Beziehung gab es immer wieder Phasen, in welchen er sich eigenartig benahm, Streit suchte, wo es eigentlich nichts zu streiten gab und dann gab es Phasen, an denen er ein kuscheliger und anlehnungsbedürftiger Schmusekater war. Immer wieder wechselte er schlagartig seine Launen und Persönlichkeiten, wie andere Leute ihre Unterwäsche.
Wo vorher noch alles pure Liebe und rosarot war, war plötzlich Eiseskälte, Hass und seelische Grausamkeit. Von heute auf morgen wechselten seine unzähligen Nachrichten von Herzchen und Kuss-Emojis zu Vorwürfen, Unterstellungen und ganz oft zu einem „Nichts“ – plötzlich ging er in den Rückzug und sie wurde ignoriert, oft blockiert und wie der letzte Dreck behandelt. Dabei hatte sie nichts gemacht – dachte sie zumindest, aber ihr großer Fehler war zu diesem Zeitpunkt, dass sie ihm immer wieder auf seine Spielchen einstieg.
Es fing immer harmlos an, mit Dingen, von denen er wusste, dass sie nicht erfreut sein würde und leider reagierte sie wie von ihm erwartet… und schon hatte er sie dort, wo er sie haben wollte. Er machte schnell aus einer Mücke einen Elefanten und so wurde aus einer unbedeutenden Unterhaltung eine Grundsatzdiskussion und bald schon flogen die Fetzen.
Dies nahm er sich dann zum Grund, um einfach nicht mehr zu ihr zu kommen und tagelang ohne ein Wort abzutauchen. Meist waren es 2-4 Tage. Ab und an meldete er sich kurz, um wieder Öl ins Feuer zu gießen, aber am ehesten wurde sie mit Schweigen und Ungewissheit bestraft.
Mit der Zeit konnte sie beobachten, dass dies ganz oft zum Wochenende hin passierte und auch fast immer, wenn der Vollmond nahte oder schon da war. Am liebsten wählte er den Donnerstag um mit dem Streit zu beginnen und verschwand dann bis Sonntag-Abend. Dann kam er reumütig und mit Dackelblick zurück – und alles war plötzlich wieder gut, nur ein großer Fehler und ein Missverständnis, welches nie mehr passieren durfte. Sie wusste nicht was er in dieser Zeit machte, wo oder bei wem er war und bekam auch nie eine ehrliche Erklärung, aber sie verzieh ihm jedes Mal.
Dann funktionierte ihre Beziehung so lange halbwegs gut, bis der nächste Vollmond nahte und das Spiel von vorne begann.
Irgendwann lernte sie seinen persönlichen Mondzyklus zu deuten: bei Neumond war er ruhig, in sich gekehrt, viel in seinem Kopf, aber dennoch liebevoll und kuschelig im Umgang mit ihr. Bei zunehmendem Mond war er sehr aktiv, wollte (auch mit ihr) viel unternehmen und er war auch in der Arbeit sehr motiviert. Bei abnehmendem Mond war er eher träge, müde und wollte eigentlich nur auf der Couch liegen, war mit allem überlastet und gestresst und bei Vollmond war er schnell gereizt, reagierte wegen Kleinigkeiten über und wollte einfach nur frei sein und tun was, wo und mit wem er es wollte.
Sie versuchte ihn zu händeln und stieg ihm irgendwann nicht mehr auf seine Spielchen ein. Wenn er zum Vollmond hin wieder versuchte einen Streit zu provozieren, blieb sie freundlich und wollte nicht zulassen, dass er auch nur den kleinsten Grund bekam um sein Ding durchzuziehen. Was ihn sichtlich ärgerte und er wurde immer extremer in seinem Verhalten und seiner Streitlust.
Plötzlich kam er mit Vorwürfen daher, mit Dingen, welche sie angeblich in der Vergangenheit machte (ob wahr oder erfunden) – auch wenn diese ihn nicht betrafen, da sie zu diesem Zeitpunkt noch kein Paar waren – aber er nahm sich das zum Vorsatz, um den Kontakt mit ihr (vorerst) abzubrechen, da er mit diesem Wissen, dass sie so ein schlechter Mensch sei, nicht weiter mit ihr leben konnte. Egal was sie tat und sagte – sie hatte keine Chance, kam nicht gegen ihn an und noch weniger an ihn ran. Er gewann wieder jedes Mal.
Sie gestand sich endlich ein, dass sie entweder lernen musste damit zu leben, sich spätestens alle 4 Wochen wie Scheiße behandeln zu lassen, oder ihm doch endlich mal die Stirn zu bieten und ihn nicht wieder zurückzunehmen, wenn er glaubte, er konnte nun wieder angekrochen kommen.
Sie entschied sich für die zweite Variante, denn im Laufe der Zeit überschritt er die Grenzen immer mehr und seine Ausfälle wurden jedes Mal heftiger. Es war, als ob er sie austesten würde, wie weit er gehen konnte, was er alles mit ihr machen konnte. Denn sogar als er andere Frauen ins Spiel brachte, nahm sie ihn noch zurück – normal musste dies doch eigentlich reichen, um endlich die Augen aufzumachen und sich einzugestehen, dass Liebe allein oft nicht genügt.
Doch das Einzige, was ihr letzten Endes dann doch die Augen öffnete, war ihre Selbstliebe. Sie wusste, es würde verdammt wehtun und ein schwerer, langer Weg voller Zweifel, Kummer und Tränen werden… aber irgendwann muss man sich für das Unvorstellbare entscheiden, um sich aus einer unglücklichen Liebes-Spirale zu befreien und dafür eines Tages glücklich zu werden… vielleicht mit einem Mann, der nicht den Mond in der Seele hat, sondern die Sonne im Herzen.
Die Sonne liebt den Mond so sehr.
Sie stirbt jede Nacht, um ihn
atmen zu lassen!
Der Traum(a)mann
Jemanden kennenzulernen ist in der heutigen Zeit wahrlich eine Herausforderung und Dating wird nicht mehr als eine besondere und schöne Sache angesehen, sondern vielmehr als ein notwendiges Übel.
Beim Ausgehen jemanden zu treffen, sich vielleicht sogar zu verlieben, gilt mittlerweile als schier unmöglich und das Einzige, was einem heutzutage anscheinend noch bleibt oder einem die Möglichkeit bietet, mit dem anderen Geschlecht in Kontakt zu treten, ist Onlinedating.
Als Dauersingle musste sie sich diesem Trend anpassen. Zwar ging sie oft aus und kam auch schnell mit dem ein oder anderen Mann ins Gespräch, doch jemanden zum Mitnehmen, um ihn zuhause zu vernaschen, war nie dabei. Nein, nicht einmal ein Snack für zwischendurch. Und so kam sie nach einer langen Nacht hungrig und alleine nachhause und wischte sich frustriert durch die Datingseiten.
Da waren sie wieder, die Männer, welche sie schon zum 20. Mal weggewischt hatte. Immer die gleichen Vorschläge, dieselben Typen, die sie schon so oft gesehen hatte und ihre Gedanken waren dabei immer die Gleichen: „Der schon wieder, kenn ich schon, nein danke, oh mein Gott – wie schrecklich, traurig – der findet auch keine, zu klein, zu weit weg, zu schön für mich, zu perfekt, zu blond…“.
Sie wusste, dass das sehr oberflächlich von ihr war, doch vermutlich dachten sich die Männer auf der anderen Seite dasselbe, wenn ihr Foto zum Xten-Mal auftauchte?! „Die bekommt auch keinen, vermutlich ist sie in Natura hässlich, mit der muss was nicht stimmen…“.
Also wollte sie nun einmal ganz anders vorgehen.
Sie likte Männer, bei welchen sie dachte, dass diese viel zu schön und perfekt für sie waren, oder Männer, welche zwar optisch nicht den Wow-Effekt mitbrachten, aber dafür möglicherweise total nette und gute Männer waren und vielleicht sogar unterschätzt wurden. Und vorerst trug diese Strategie Früchte.
Schnell hatte sie viele neue Matches und tippte sich die Finger wund, um all die Nachrichten zu beantworten. Und noch schneller konnte sie filtern: der ist vergeben und will nur fremdficken, der will auch nur schnellen Sex, der hat einen schweren Dachschaden, Junge- was schreibst du da für Sachen, der hängt noch an der Ex, der will Fotos und aufreizende Texte um sich gepflegt einen von der Palme zu wedeln, … und so ging es weiter.
Typen, welche von attraktiv oder anziehend Kilometer entfernt waren, nahmen sich Frechheiten heraus und zeigten ein Macho-Gehabe, bei welchem man am liebsten ein Treffen vereinbart hätte, nur um ihnen ins Gesicht zu sagen, wie unmöglich sie waren und ob sie eigentlich einen Spiegel zuhause hatten – dass so einer mit einer Frau wie ihr überhaupt schreiben durfte, musste ja eigentlich schon ein Highlight für ihn sein.
Viele wollten gemütlich auf der Couch bleiben und erwarteten von ihr, dass sie eine kilometerlange Fahrt in Kauf nahm, um ihn und sein kleines Würstchen beglücken zu dürfen. Und dabei gaben sich diese Herren auch nicht die kleinste Mühe, um ihr einigermaßen Appetit zu machen. Ein Dick-Pic, ein derber Spruch und sein Wohnort mussten doch wohl genügen!
Zum Glück war da noch ER. Ein attraktiver, großer, sportlicher Mann, nicht weit entfernt, den sie schon vom Sehen kannte und der ihr schon lange gefiel. Nur traute sie sich selbst diesen Typ Mann nie zu, aber mit ihrer neuen Scheiß-drauf-Strategie öffnete sie sich anscheinend Tür und Tor und vereinbarte ein Treffen mit ihm.
Wie sich herausstellte, war er nicht nur heiß, sondern auch noch bodenständig und sehr intelligent. Sein Benehmen war tadellos und er wurde mit jeder Minute interessanter für sie. Er wirkte wie der verkörperte Traum jeder Frau und sie verstand nicht, warum so ein Mann Single war und keine Frau bei ihm blieb. Auch sie kam sich neben ihn fast schon unwürdig vor, jedoch genoss sie seine Gesellschaft zu sehr, schob den Gedanken beiseite und wollte sich diese Chance nicht entgehen lassen.
Sie trafen sich noch öfter, tranken, aßen, lachten und küssten sich und sie mochte ihn mittlerweile wirklich gerne und konnte sich den nächsten Schritt vorstellen.
Zwar ließ sich von seinen bisherigen Berührungen und Küssen bereits herauskristallisieren, dass er nicht der größte Liebhaber sein konnte, da er verdammt grob war, aber sie wollte es dennoch probieren.
Er küsste sie jedes Mal so wild und fest, dass ihre Lippen danach immer blau und blutunterlaufen waren, ihre Brüste drückte er so fest und gefühllos, dass sie eine Woche lang die Abdrücke seiner Finger darauf hatte und nach jedem Date kam sie mit weiteren blauen Flecken nachhause, welche seine Berührungen hinterließen.
Aber wie sagte Gerburg Jahnke einst so schön: „den vögeln wir uns zurecht!“. Und so kam die Stunde der Wahrheit. Sie landeten im Bett und auch wenn alles ziemlich schnell ging, so hoffte sie die ganze Zeit nur, dass es bitte schnell wieder vorbei war.
Er ließ sich nicht zurechtvögeln, ging auf ihre Wünsche und Bedürfnisse absolut nicht ein und nahm sie so, wie er es wollte und brauchte. Man konnte das auch nicht mehr animalisch oder leidenschaftlich nennen (außer leidenschaftlich bedeutet, dass der andere Teil leiden muss) und es war für sie nur schmerzhaft und äußerst brutal.
Er fickte sie förmlich her, ihr Wimmern und ihr Nein empfand er als Lustschreie. Er ohrfeigte sie, schlug auf ihre Brüste ein und versohlte jede Stelle ihres Körpers, welche er zu fassen bekam.
Als es endlich vorbei war, schlief er ein und sie ergriff die Flucht. Sie weinte den ganzen Weg bis zu ihrem Haus. Sprintete durch die Türe, nahm eine lange Dusche und betrachtete danach seine Spuren auf ihrer Haut. Noch nie im Leben war ihr so etwas widerfahren. Sie war am Boden zerstört, enttäuscht von der Männerwelt und fühlte sich einfach nur benutzt.
Sie war froh, dass er einen sehr kleinen Penis hatte – nicht vorzustellen, was so ein Mann mit einem großen Penis anrichten würde und welche Schmerzen sie damit noch ertragen hätte müssen.
Nicht anders zu erwarten, meldete er sich am nächsten Tag bei ihr und bedankte sich für den großartigen Sex und die schöne Zeit. Er wollte sie so bald wie möglich wiedersehen und ihr wurde ganz anders zumute. Sie versuchte ihm freundlich und respektvoll zu erklären, dass dies nicht mehr passieren würde.
Er verstand es nicht – er war doch ein perfekter Gentleman und ein Wahnsinns Liebhaber. Ihre Dates und der Sex waren genial und sie beide ein sehr ästhetisches Pärchen. Sie ersparte sich und ihm eine Erklärung. Aber sie verstand nun, warum scheinbare Traummänner für einige Frauen ein Alptraum waren.
Suchst du den Mann deiner Träume?
Ja?
Dann geh schlafen!
Toxische Liebe
Du warst in einer toxischen Beziehung mit einem Narzissten gefangen? Du durchlebtest alle Phasen des toxischen Kreislaufs, standest am Rande des Wahnsinns und wurdest dann von deinem Narzissten stehen gelassen, ausgetauscht, oder hast sogar selbst die Verbindung gelöst? Du hast jetzt Ruhe? Ich verspreche dir, es ist noch nicht vorbei!
Narzissten werden immer versuchen, deine Aufmerksamkeit wieder zu bekommen, zu dir zurückzukommen. Sie werden dir das Blaue vom Himmel vorlügen – sie wissen ja genau, was du hören willst und welche Methoden in der Lovebombing-Phase bei dir ganz speziell funktioniert haben.
Sie kennen deine Ängste, deine Wünsche, deine Knöpfe und wissen, wie sie dich triggern können, um die gewünschte Reaktion von dir zu bekommen. Sei es eben die Reaktion, um dich wieder in seine Fänge zu treiben, oder deine Reaktion, um dich in der Öffentlichkeit wie eine Furie, eine Psychopathin und als diejenige, die ihm nachläuft und tyrannisiert, darzustellen.
Und jede Form von Reaktion ist für den Narzissten Futter. Er zerrt davon, er lebt davon. Er braucht diese narzisstische Zufuhr und wie er sie von dir bekommt, ist ihm völlig gleich.
Viele Frauen werden schwach, wenn der Narzisst wieder schreibt – er probiert es auf jede Art und Weise. Er kommt mit Vorwürfen, schreibt dir richtig böse Nachrichten, ruft dich an, legt wieder auf, beschimpft dich und wenn du mal lauter wirst, dann bist du hysterisch und hast dich nicht unter Kontrolle (gerne tätigt er solche Anrufe, bei denen er dich auf die Palme bringt und du dich kaum noch zusammenreißen kannst, via Lautsprecher vor anderen... oder er nimmt das Gespräch auf, um jedem zu zeigen wie furchtbar du bist).
Dann plötzlich switcht er um und vermisst dich, er liebt dich, du bist die einzige Frau für ihn, die, die er immer gesucht hat, usw.
Und dein Kopf fängt an zu rattern. Viele Frauen denken sich dabei sogar, dass es zwar ein Fehler sei, aber es ihnen trotz all dem was passiert ist, immer noch lieber ist, dass er wieder kommt und bei ihnen ist. Denn, wenn er bei ihnen ist, dann kann er ja nicht bei einer anderen Frau sein. Doch der Narzisst ist krank, er hat viele Süchte – und Sex ist immer eine davon.
Mit großer Wahrscheinlichkeit (nein, sogar ganz sicher) hatte er in der Zeit, in der er nicht bei dir war (und wenn es nur 1, 2, 3…6 Tage waren), Sex mit einer anderen Frau – oft sogar mit sehr vielen anderen Frauen. ONSs, Exen, Freundschaft+, Prostituierte, … allem, was in der Zeit möglich war – und sehr wahrscheinlich noch ungeschützt.
Wenn also der Narzisst dann wieder bei dir auf der Matte steht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, sehr groß, dass er gerade ganz frisch von einer anderen Frau kommt und mit dieser kurz vorher noch Sex hatte.
Und jetzt stell dir vor, ihr versöhnt euch wieder einmal, ihr landet im Bett – er hat Sex mit dir, mit dem Schwanz, der gerade vorher noch in einer anderen Frau war. Möglicherweise gibst du ihm dann noch genüsslich einen Blowjob und leckst den Dreck anderer weg und der perverse Narzisst genießt dieses Wissen noch. Ein toller Gedanke, oder?
Es geht aber noch besser. Was, wenn dein Narzisst kurz vorher bei einer Prostituierten war, bei einer, die ungeschützten Sex mit ihren Freiern anbietet (der Narzisst hält nämlich überhaupt nichts von Kondomen). Und höchst wahrscheinlich waren bei dieser kurz vor ihm auch noch einige andere Männer, hatten Sex mit ihr und dann kommt er, und fickt ebenso da rein, wo sich ein paar Minuten zuvor ein anderer Mann seiner Körpersäfte entledigte – vielleicht das Ganze noch anal - und dann kommt er zu dir und du hast dann die Ehre, diesen tollen Schwanz zu verwöhnen.
Mag sein, dass vielen Frauen dieser Gedanke nichts ausmacht, sich denken, das kann man ja abwaschen – aber es tut mir leid meine Damen – das kann man nicht abwaschen. Die Bakterien, Viren, Krankheiten, etc. kriechen dorthin, wo man es nicht abwaschen kann. An diesem Schwanz haften viele, viele Dinge von seinen unzähligen Sex-Partnern (und deren Sex-Partnern) und er verteilt diese rücksichtslos überall dort, wo er hinkommt und nimmt dabei wieder weitere tolle Dinge mit nachhause. Und darum ist Sex mit einem Narzissten tatsächlich eine sehr gefährliche Sache und alles andere als sexy und lecker.
Und wenn du als seine Partnerin dann Probleme bekommst, krank wirst und ihn darauf ansprichst – na, wie glaubst du, wird ein Narzisst reagieren? Richtig, du bist die Schlampe, die, die mit Sicherheit herumgevögelt hat, die, die alles und jeden fickt.
Plötzlich dreht er den Spieß um und behauptet, dass er Angst habe, sich von dir was zu holen. Er ist dann der, dem vor dir ekelt und wahrscheinlich spürte er eh schon immer nach dem Sex mit dir, ein Brennen oder Jucken an seinem makellosen, herrlichen Schwanz.
Und jetzt geht der unendliche Kreislauf weiter. Er fängt wieder an, dich mehr und mehr zu attackieren. Du bist dann wieder mal eine Lügnerin und Betrügerin. Er hat ja deine Lügen und deine Art sooo satt. Er bereut alles mit dir, erklärt dir, wie toll alle anderen Frauen waren und dass er am besten wieder zu denen zurückgehen sollte und keine so ekelhaft, verrückt und schrecklich war wie du, bla bla bla…!
Er war ja immer ehrlich, hat nichts Unrechtes getan, hat dich niemals belogen oder betrogen und du hast alles kaputt gemacht, dir kann man nicht vertrauen und überhaupt, sollst du ihn doch endlich in Ruhe lassen. Ihm nie mehr wieder schreiben, ihn anrufen oder ihm jemals noch unter die Augen kommen (auch wenn du dies ohnehin nicht machst)… also alles wie immer!
Er wird dir alles Mögliche an den Kopf werfen – und (oh Überraschung!) oftmals genau die Dinge, die du schon einmal zu ihm gesagt hattest. Er fängt an die Tatsachen zu verdrehen, dich zu spiegeln und dich in den Wahnsinn zu treiben – aber mit großer Wahrscheinlichkeit kennst du dieses Spiel ja schon sehr gut.
Und auch wenn es schmerzt, es einfach nicht zu verstehen ist und du glaubst, verrückt zu werden – irgendwann wirst du versuchen, einen klaren und kühlen Kopf zu bewahren, deine Kraft zu sammeln und ihm keine Reaktion mehr zu geben.
Aber glaubst du wirklich, dass es dann endlich vorbei ist? Nein, das wäre dem Narzissten zu wenig Drama, zu wenig Action und zu wenig Schlammschlacht. Er hat dich ja noch nicht zerstört, dich nicht ausreichend mit seiner narzisstischen Wut überhäuft und dir noch zu wenig kaputt gemacht.
Also geht das Spiel weiter. Er meldet sich wieder. Zuerst böse, mit vielen Vorwürfen – du hast ihn ja nie wirklich geliebt, er ist dir nicht wichtig, eure Beziehung ist dir egal, du hast ja bestimmt schon wieder die nächsten Männer am Start… und wenn er weiterhin keine Reaktion von dir bekommt und du ihn seinen Schwachsinn abladen lässt, ohne zu antworten, dann wird er plötzlich butterweich.
Er vermisst dich so unglaublich, du fehlst ihm , eure wunderschöne und gemeinsame Zeit fehlt ihm, er muss immer an die vielen schönen Momente (die ja in dieser traumhaften Märchenbeziehung überwiegen) denken, er möchte einfach nur mit dir weg – dem Alltag entfliehen und Zeit mit dir alleine haben, alle um ihn herum nerven ihn und wollen was von ihm und nur du bist die einzig gute Person in seinem Leben die ihm guttut und ihn nicht auslaugt, seine Traumfrau, die beste Frau und er will niemals mehr (und wollte auch niemals, oder hatte natürlich auch niemals) eine andere außer dich. Na, kommt das manchen bekannt vor?
Eine Unendlichkeitsschleife, ein Teufelskreis – und egal wie du reagierst und ob du überhaupt noch reagierst, er wird es nicht lassen. Vielleicht, nein – sogar ganz sicher, hat er ohnehin schon die Next am Start (er hat ja vorgesorgt und deine Nachfolgerin bereits aufgebaut und diese steht schon in den Startlöchern), zwischenzeitlich wird eine Frau aus seinem Harem ausgegraben, auf seine Fick-Bekanntschaften zurückgegriffen, usw. Aber, er wird sich wieder melden. Spätestens wenn die Next dann die kranke Ex ist, oder wenn er einen Mangel an narzisstischer Zufuhr hat und seinen Damenkatalog durchblättert, dann kommst du ihm wieder in den Sinn.
Und auch wenn in der Zwischenzeit viel Zeit verstrichen ist und er dir noch so sehr versichert, sich geändert zu haben, er sagt reifer geworden zu sein, vielleicht sogar zugibt, dir in der Vergangenheit schreckliche Dinge angetan zu haben – sobald du ihm darauf einsteigst, ihm irgendeine Form von Reaktion gibst, fütterst du ihn, stärkst du ihn wieder. Er wird mehr wollen und wieder versuchen, dir nahe zu kommen – möglicherweise probiert er es als Freund, Bekannter, Freundschaft+, oder am Ende möchte er dich doch wieder als Hauptwirt.
Er wird dich wieder love-bomben und dir jeden Wunsch erfüllen, wird dich wie eine Königin behandeln, vielleicht wird er sogar versuchen, ein paar Wunden aus eurer Vergangenheit oberflächlich zu kitten. Und du verzeihst ihm dann vermutlich sogar, fängst an, die Fehler bei dir zu suchen… vielleicht war er ja gar nicht so schlecht, eventuell hast du tatsächlich selbst viele Fehler gemacht, ihn missverstanden… und du fängst dann noch an, dich für sein Verhalten zu entschuldigen, seine Fehler auf dich zu nehmen und ihn wieder auf ein Podest zu stellen.
Aber ich versichere dir, diesmal geht es ganz schnell, schneller als in der Vergangenheit… denn schon bald kommen neue Wunden dazu und dann bröckelt auch ganz schnell der Kitt der alten Wunden ab. Es kommt alles wieder an die Oberfläche. Alle Phasen der toxischen Beziehung werden rasant durchlaufen. Dir wird wieder alles bewusst, du weißt, dass du einen großen Fehler machtest, aber du ärgerst dich gar nicht mehr so sehr über ihn, sondern über dich selbst – und auch wenn es vielleicht noch nicht das Ende des Spiels war, so wirst du dir irgendwann selbst wieder mehr und mehr bewusst und du wirst es schaffen dich eines Tages endgültig zu befreien.
Wenn es nötig sein sollte, du diesen Wahnsinn niemanden erklären kannst, weil kein Mensch dich zu verstehen scheint, du diesen Schmerz, die Wut, die Trauer, diesen Metallblock in deinem Magen nicht loswirst, dann sei so klug – sei dir selbst so viel wert – und hol dir Hilfe, lese darüber, sieh dir Videos an – das Internet ist voll mit Infos, Ratschlägen und Beiträgen anderer Opfer. Versuche nicht zu vergessen oder etwas auszublenden, oder gar darauf zu warten oder zu hoffen, dass er eines Tages vielleicht sogar doch noch der Richtige ist und ihr beide ein Happy End habt.
Das wird nie passieren!
Es wäre so schön,
wenn toxische Menschen von alleine
aus deinem Leben verschwinden würden.
Es wäre so, als würde sich der Müll
selbst rausbringen!
Achtung:
- Wenn eine toxische Person dich nicht mehr länger kontrollieren kann,
wird sie versuchen zu kontrollieren, wie andere dich wahrnehmen.
Das wird sich unfäir anfühlen, aber du wirst darüber stehen
und darauf vertrauen, dass die anderen die
Wahrheit irgendwann erkennen werden.
- Toxische Menschen werden sich immer selbst als Opfer sehen -
ganz egal wie schrecklich sie jemanden behandelt haben.
In ihren Augen sind nicht ihre Lügen und Manipulationen das Problem,
sondern die Tatsache, dass du diese bemerkt hast...
- Toxische Menschen sind extrem hinterhältig!
Sie werden deine Reaktion auf das, was sie dir angetan haben,
nutzen, um dich verrückt aussehen zu lassen!
Dazu teilen sie anderen nur die Hälfte des tatsächlichen
Ereignisses mit und lassen ihre Handlungen zweckmäßigerweise aus!
Du bist nicht verrückt!
Das sind normale Reaktionen auf unnormale Handlungen!
- Narzissten haben kein wirkliches Interesse an Verliebtheit, Bindung oder Intimität.
Sie mögen die Jagd, sie mögen die Aufmerksamkeit.
Sie mögen die Bestätigung, die sie bekommen, wenn sie bewundert werden und Komplimente erhalten.
(Un)Happy End
Wenn wir uns verlieben, gehen wir meistens davon aus, dass dies nun endlich die große Liebe ist, wir angekommen sind und mit diesem Traumpartner bis ans Ende unserer Tage glücklich sein werden.
Leider ist das oft nur ein Wunschdenken und mit viel Glück hält die Beziehung Jahrzehnte, vielleicht auch nur ein paar Jahre und mit einer ordentlichen Portion Pech nur wenige Monate.
Sie gehörte zur letzteren Kategorie.
Ihre Liebe begann wie in einem kitschigen Groschenroman und endete nach kurzer Zeit wie ein Krimi.
Es ging alles sehr schnell. Von Anfang an nutzte er jede Gelegenheit um bei ihr zu sein und sie verbrachten jede freie Sekunde miteinander. Ihre Handys wurden geflutet von gegenseitigen Fotos, Liebesbekundungen, schönen Worten, Küsschen und Herzen. Es lag so viel zuckersüße Liebe in der Luft, dass Außenstehenden davon schlecht werden konnte und es für Diabetiker fast schon lebensbedrohlich war.
Er war so liebevoll, zuvorkommend und las ihr jeden Wunsch von den Augen ab und auch sie hatte nur noch eins im Sinn: ihn glücklich zu machen. Die Welt drehte sich nur noch um ihre Liebe und schon bald wurden wunderschöne Zukunftspläne geschmiedet. Sogar von Hochzeit und Kindern war schon die Rede.
Egal wie viel Arbeit er hatte – er kam danach immer noch zu ihr. Selbst wenn es lange nach Mitternacht war und er um 5 Uhr wieder aufstehen musste, nichts konnte ihn davon abhalten, mit ihr im Arm einzuschlafen und neben ihr aufzuwachen.
Auch sie blieb für ihn wach, machte ihm um 2 Uhr morgens noch etwas zu essen, schlief lange nach ihm ein und stand vor ihm auf, um ihm einen Kaffee und eine Jause für die Arbeit zu machen und ihm kleine Liebesbriefchen in die Lunch-Box zu legen.
Sie versuchte immer für ihn verfügbar und zuhause zu sein, bereit zu sein, wenn er kommen würde, trieb Sport, machte sich für ihn hübsch, füllte den Kühlschrank mit Dingen, von denen sie wusste, dass er sie gerne mochte – nur um ihm alles zu geben, was er wollte. Alles versuchte sie für ihn passend zu machen, damit er sich bei ihr wohl fühlte… und das trotz eigenen Schlafmangels, einem Vollzeitjob und anderen Verpflichtungen.
Bald schon erntete sie den Dank für ihre Mühen. Er wohnte zwar nicht weit weg von ihr, aber auf einmal kam er nach der Arbeit nicht mehr zu ihr, sondern schlief bei sich daheim. Und dies sollte nicht das einzige Mal gewesen sein, sondern wurde in den nächsten Wochen immer öfter zur Normalität.
Wenn er am Anfang ihrer Beziehung kurz mal wegmusste, kam er nach der vereinbarten Zeit wieder und trotz Zeitmangel unternahmen sie viel zusammen. Doch plötzlich musste er immer öfter ganz spontan weg, gab ihr keine Infos wohin oder warum und wann er wieder kommen würde – und wenn er dann überhaupt noch kam, dann sehr spät und sehr betrunken und schlief sofort auf der Couch ein… oder er kam eben überhaupt nicht mehr, was die häufigste Variante war.
Auch der zuckersüße Kontakt via Telefon wurde zur Seltenheit und stieß ihr eher sauer auf – es gab Tage, an denen sie nur noch eine Nachricht von ihm bekam… oder noch weniger, Anrufe kamen überhaupt keine mehr und wenn sie ihn anrief, drückte er sie fast immer weg. Und natürlich kam es irgendwann zum Streit. Sie konnte diesen Wandel nicht verstehen, wollte eine Erklärung. Verzweifelt, traurig und mit einem Herzen, so schwer wie Blei versuchte sie um ihre Beziehung zu kämpfen.
Bei so einem Verhalten kamen ihr dann natürlich auch Gedanken von anderen Frauen in den Sinn und wenn sie ihn darauf ansprach, wurde er bitterböse, beleidigte und beschimpfte sie, löschte ihre Nummer, blockierte sie und wurde für sie nicht mehr greifbar.
Sollte man in einer Beziehung nicht miteinander reden können? Zweifel und Bedenken normal aus der Welt schaffen können? Durfte sie keine Erklärung fordern und wissen, woran sie war und warum er sich plötzlich so verändert hatte?
Sie bekam als Erklärung (wenn überhaupt) nur ein „ich hab Stress und grad keine Zeit“. Aber nimmt man sich die Zeit für den Menschen, den man zuvor noch so mit Liebe überschüttet hatte, nicht einfach? Er sagte ihr doch so oft, wie sehr er sie vermisste und dass er ständig an sie denken musste – aber warum zeigte er ihr das nicht einfach? Am Anfang ihrer Beziehung war dies doch auch möglich und von heute auf morgen meldete er sich überhaupt nicht mehr und kam auch nicht mehr zu ihr. Sie verstand die Welt nicht mehr.
Irgendwann war sie so traurig, ihre Brust schmerzte, das Atmen fiel ihr schwer, jeder Schritt den sie tat war eine Zumutung und sie hatte kaum noch Kraft um ihren Alltag zu bewältigen.
Sie entschied sich, ihm ein letztes Mal zu schreiben, noch einmal ihren Schmerz auszudrücken, das Unverständnis zu erklären, welches sie in ihr verspürte, weil er sie plötzlich wie den letzten Dreck behandelte und so gemein und grausam zu ihr war und danach würde sie für immer still sein und nichts mehr sagen, da sie ohnehin nicht erwarten würde, dass von seiner Seite eine plausible und positive Erklärung kam.
Als Antwort kamen einige kurze und sehr böse Texte zurück. Hierfür hatte er plötzlich Zeit. Er meinte, dass er sich von ihr nichts mehr unterstellen lassen würde, sie schuld am Ende der Beziehung sei, sie ohnehin nur gelogen hatte und dass es ihr auch egal sein könnte, wenn er was mit einer anderen Frau hätte und dies nun auch machen würde.
Sie konnte nicht mehr viel Reaktion zeigen – war das wirklich wahr? Passierte das gerade wirklich? Wie gelähmt legte sie das Handy weg. Ihr ganzer Körper zitterte und Übelkeit stieg in ihr auf. Dieser Mann erklärte ihr noch kurz zuvor, dass sie seine große und einzig wahre Liebe sei, er niemals auch nur eine andere Frau wolle und es nur sie für ihn gab.
So gerne wollte sie weinen, aber sie konnte nicht. Hatte sie vielleicht all ihre Tränen für diesen Mann schon aufgebraucht? So sehr sie sich bemühte, es kam nur ein Schluchzen und ein Wimmern heraus.
Sie beschloss, nun tatsächlich still zu sein. Auch wenn sie ihn unglaublich liebte und keinen anderen Mann außer ihn wollte – er würde ihr immer wieder weh tun. Wahrscheinlich immer ein Ticken mehr als zuvor. Er würde ihr kleines Herz herausreißen und darauf herumspringen.
Denn wenn ein Mensch jemanden schon nach kurzer Zeit so respektlos behandelt, dann kann man sich ausmalen, wie es nach der Verliebtheitsphase und im Alltag aussehen wird und wie groß die Liebe tatsächlich war.
Diese Lovestory hatte für sie kein Happy End und manchmal muss man ein gelesenes Buch aus dem Regal nehmen, um wieder Platz für neue Bücher zu haben.
Wahre Liebe braucht kein Happy End.
Wahre liebe endet nie!
Rollkragen oder Rundhals?
In Österreich und Deutschland sind höchstens 10 bis 15 Prozent aller Männer beschnitten, während es in Nordamerika und Afrika rund 70 Prozent sind… und weltweit liegt der Anteil der beschnittenen Männer bei rund 30 Prozent – also ein Drittel aller Lümmel.
Meist hat dies religiöse Gründe: bei Juden und Moslems gehört die Zirkumzision, also die Entfernung der Vorhaut, zur religiösen Pflicht. Doch es gibt auch medizinische Gründe – der Klassiker: die Phimose (Vorhautverengung). Manchmal wird es auch Männern, welche unter vorzeitigem Samenerguss leiden, von Medizinern geraten und manchen möchte man es rein aus hygienischen Gründen wahrlich ans Herz legen.
Seit einigen Jahren entwickelt sich der Cut-Off zu einem wahren Modetrend und immer mehr Männer entscheiden sich gegen ihre Vorhaut und wollen ohne Haut und Haar gefallen.
Zwar muss man zugeben, dass dieser Body-Hype im Vergleich zu Cock-and-Ball-Bleaching, Scrotox (Botox für die Hoden) und Hodenstraffung noch relativ harmlos erscheint, doch wie kommt dieser Trend bei der Damenwelt an?
Sie hatte mit ihren 32 Jahren nur eine Handvoll Männer, aber davon war kein einziger beschnitten. Bis dahin, denn dann lernte sie ihn kennen und sie wurde nicht nur mit einem mächtig prächtigen Teil überrascht, sondern auch von dessen „nackter“ Erscheinung. Ein (zugegeben) faszinierender Anblick. Doch nicht nur die Optik war neu für sie, sondern auch der Umgang damit.
Zwar sagt man, dass es keine großen Unterschiede gibt, aber dem konnte sie nicht zustimmen. Denn egal ob beim Blowjob, beim Handjob, oder auch beim Sex – es war anders als alles, was sie zuvor erlebt hatte.
Als sie das erste Mal im Bett landeten, nahm sie ihn (wie gewohnt) in die Hand und machte die typische Auf- und Abbewegung und hörte statt einem Stöhnen ein Zischen und ein „Autsch, bitte nicht so kräftig nach unten ziehen“.
Beim Blowjob war es nicht anders. Während man bei unbeschnittenen Penissen manchmal an das Essen einer Weißwurst denken mag, lenkt ein Beschnittener die Erinnerung eher auf das Lecken eines Lollies.
Die Empfindsamkeit und die richtigen Stellen unterscheiden sich tatsächlich und ein beschnittener Penis benötigt intensivere bzw. andere Stimulation als Unbeschnittene.
Damit sie beim nächsten Blowjob nicht mehr wie eine Anfängerin dastand und ihren Liebsten so verwöhnen konnte, wie sie es normalerweise gewohnt war, holte sie sich Hilfe von Google und YouTube. Hier fand sie tolle Videos und Tipps zum richtigen Umgang mit Rundhalsschwänzen.
Zum Beispiel wurde erklärt, dass die Unbeschnittenen auf Zungenspielereien an der Eichel, am Eichelrand und natürlich am Bändchen mehr zu reagieren scheinen. Oft reicht auch das reine "Auf und Ab" mit den Lippen, ganz ohne Einsatz der Hände, um sie sogar recht schnell kommen zu lassen.
Die Beschnittenen dagegen scheinen wegen einer prinzipiell geringeren Empfindlichkeit der Eichel mehr von "festeren" Techniken zu profitieren: Fester Druck mit Fingern um den Schaftansatz, mehr Zungenreiz (längs) unterhalb des Bändchenansatzes, Unterdruck durch Saugen erzeugen, weniger Bewegung der Länge nach, dafür mehr Stimulation durch Druck und Ausdauer – und diese Ausdauer ist auch tatsächlich gefragt, da es schon um einiges länger dauern kann, bis ein nackter Penis zum Höhepunkt kommt.
Auch der Handeinsatz ist mit Vorsicht zu genießen. Wie beim Blowjob sind ein Auf und Ab mit der Hand beim vollbekleideten Penis oft schon ausreichend, um ihn relativ schnell und intensiv abspritzen zu lassen.
Beim Beschnittenen heißt es, dass er es bevorzugt, wenn Frau von unten nach oben streicht, festen Druck mit den Fingern ausübt und „trommelnde, klopfende“ Bewegungen (wieder von unten nach oben) ausführt. Gerne mögen sie es auch, wenn man das Köpfchen mit den Fingern kreisend und streichend massiert und den Eichelrand zwischen den Fingern ein wenig einklemmt – und egal bei welcher Art von Penis, am besten mit viel Öl, Spucke oder Gleitgel, weil es sowohl für den aktiven, als auch für den passiven Part viel angenehmer ist.
Und natürlich gibt es auch Unterschiede beim klassischen Akt. Beschnittene Penisse können ja angeblich länger – was sie auch absolut bestätigen konnte – wobei sie sich manchmal gewünscht hätte, dass dies nicht so wäre. Denn nachdem sie ihren Höhepunkt schon längst erreichte und es langsam weh tat, brauchte er manchmal noch eine gefühlte Ewigkeit, Stellungen, welche eher an eine Yoga-Übung erinnerten und Stöße, bei welchem sich das Bett durch den Raum bewegte.
Sie stellte auch fest, dass Slow-Sex mit einem Unbeschnittenen besser funktionierte und dieser bei dieser Technik schnell den Höhepunkt erreichen konnte, wobei der Beschnittene eben eher schnelle und feste Stöße benötigte um zu kommen.
Gelegentlich war dies für sie als Slow-Sex-Fan hart und sie hatte manchmal sogar Angst, dass er in ihr zusammenfiel und darum legte sie zwischenzeitlich immer wieder vaginale Sprints hin, bei denen ihre Oberschenkel manchmal so zitterten und brannten, dass sie sich nicht mehr auf den Sex konzentrieren konnte, sondern nur noch betete und hoffte, dass er endlich kam.
Und auch beim analen Vergnügen konnte sie nur empfehlen, den beschnittenen Penis vorher mit Hand, Mund oder Vagina so aufzuheizen, dass er relativ schnell den Höhepunkt erreichte, denn ansonsten könnte der Popo-Sex schnell schmerzhaft und sehr unangenehm werden und der nächste Toilettengang eine weniger angenehme Angelegenheit sein.
Ein weiterer, nicht gerade uninteressanter Fakt ist, dass beschnittene Männer angeblich seltener Harnwegsinfektionen und ein um 50 bis 60 Prozent verringertes Risiko haben, sich mit viralen und sexuell übertragbaren Erregern wie HIV, HPV und HSV zu infizieren.
Wobei es generell von Vorteil wäre, wenn Mann etwas Blut im Hirn lassen würde und sich vorher überlegt, wo er ihn reinsteckt und ob ein Kondom möglicherweise eine bessere Idee wäre, als das Vertrauen darauf, dass er sich ja ohnehin nie anstecken wird und mit diesem Verhalten seine Partnerin enorm gefährdet und mit ihrer Gesundheit oder sogar mit ihrem Leben spielt.
Viele ihrer Freundinnen und Bekannten bevorzugten eindeutig die Rundhals-Variante, aber es gab auch welche, die am liebsten Rollkragen-Träger an sich ranließen. Sie selbst war nicht so wählerisch und fand für sich heraus, dass jeder Penis seine Vor- und Nachteile hat und das Wichtigste eigentlich der Mann ist, welcher an dem Penis dranhängt. Denn wenn dieser mit seinem Teil umzugehen weiß, auf seine Partnerin eingeht und beide miteinander kommunizieren, dann kann der Sex ja nur gut sein.
Versaute Gedanken und ein Partner mit dem man sie ausleben kann - UNBEZAHLBAR!
Der Narzisst – sein Sex, seine Frauen
Narzissten denken in Kategorien – und so teilen sie leider auch ihre Frauen ein.
Dies hilft vielleicht zu verstehen, warum es ihm so leichtfällt, sexuell von einer Frau zur nächsten zu hüpfen und wieder zurück.
Der Narzisst ist ja niemals richtig verliebt – er ist nur verliebt ins verliebt-Sein und in sich selbst.
Es geht immer nur um sein Ego, um seine Selbstdarstellung, um das Bild, welches er von sich selbst hat.
Die 1. Kategorie sind One-Night-Stands.
Der Narzisst kann hier ganz schnell und wahllos, ohne irgendwelche Ansprüche Sex mit irgendjemandem haben. Oft oder sogar meist ist es so, dass er sich dabei betäuben muss.
Ihre Geschmacksinne, ihre Geruchsinne, … und zwar indem sie einfach viel saufen. Nicht zu viel, sonst läuft er Gefahr, dass nichts mehr geht, aber so viel, dass der Sex noch ganz gut funktioniert und sie benebelt sind. Sie trinken also, um lockerer zu sein und schnell mit jemandem Sex zu haben.
Sex dient dem Narzissten ja auch dazu, ganz schnell seine Beute zu ködern. Das heißt, sie können auf diese Weise schnell und einfach ihre narzisstische Zufuhr bekommen, welche sie so dringend brauchen.
Wer schon mal mit einem Narzissten die Beziehung beendet hat, hat bestimmt gemerkt, wie schnell – von heute auf morgen – er wieder jemand neuen an der Angel hat, einen neuen Wirten hat.
Narzissten brauchen einen Partner – jeden Partner – als narzisstische Zufuhr und sehen diesen lediglich als „Wirt“ an. Nicht als Mensch mit Herz und Hirn, nicht als ganzheitliche Person, sondern einfach nur als Wirt, welcher ihm in dem Moment das gibt was er braucht und von dem er Nutzen hat.
Wenn der Narzisst diesen Nutzen nicht mehr hat, seinen Wirt aufgebraucht hat, ihn leer gesaugt hat, dann schmeißt er ihn weg.
Beim ONS hat er den Vorteil, dass er wahllos online gehen kann, sich einfach irgendjemanden schnappt – diesem jemand wird dann irgendwas erzählt und vorgemacht, nur um möglichst sofort unverbindlichen Sex zu haben.
Hier hat der Narzisst auch überhaupt keine Ansprüche, keine Erwartungen oder ähnliches. Es geht nur darum, seine Lust zu befriedigen, weil der Narzisst innerlich komplett leer ist.
Er kann sich nicht mit sich selbst beschäftigen. Er braucht diesen sexuellen Kontakt, um irgendwie mit irgendwem zu tun zu haben. Jemanden, der sich seine ganzen blöden Geschichten anhört, die ewig gleichen Monologe und den immer gleichen Wortschwall des Narzissten (Schallplatte 1, Schallplatte 2, … wer mit einem Narzissten zu tun hatte weiß was gemeint ist). Und da spielt er sich wahnsinnig auf. Er ist der Superhengst, der Checker, der Supermacher, der Beste überhaupt, der, der alles kann… vielleicht noch mit einem dicken Auto, seiner erfolgreichen Arbeit oder sonstigen Prahlereien.
Es gibt ja zB. auch die somatischen Narzissten, also die Art, welche sehr auf ihren Körper bedacht sind. Die gehen ordentlich aufpumpen, geben dann mit ihrem stählernen Körper und ihren Muckis an, sind extrem eitel (obwohl Narzissten generell sehr eitel sind) und schauen sehr auf ihr Äußeres. Diese Form der Narzissten ist ganz stark verbreitet auf diesen ganzen online Portalen, auf den Dating-Plattformen – und diese möchten eben – wie jeder andere Narzisst auch – einfach nur schnellen Sex.
Blöd wird es für einen Narzissten, wenn diese älter werden. So ab 40 haben männliche Narzissten nämlich sehr oft das Problem, dass sie nicht mehr so schnell von einem Bett zum nächsten hüpfen können – zumindest nicht mehr so schnell wie mit Anfang 20. Aber immer wird sich der Narzisst alles schnappen, was er bekommt, egal was. Er weiß oft nicht, wen oder was er sich da angelacht hat, oder was für Krankheiten, weil gerade solche Leute auch noch sehr gerne ungeschützten Geschlechtsverkehr wollen, aber das geht ihm am Arsch vorbei – darüber denkt er nie nach.
Sie haben extrem viele (Sexual)Partner, gehen auch mit Vorliebe zu Prostituierten und haben überall ungeschützten Sex. Hüpfen von einer zur nächsten, weiter zu ihrer Partnerin/ihrem Wirten und stecken diese dann mit Krankheiten an und dem Narzissten berührt das nicht. Ganz viele Narzissten leiden unter Geschlechtskrankheiten und verbreiten diese einfach weiter, weil es sie nicht interessiert, ob andere Menschen dadurch Schaden erleiden.
Ein Narzisst ist kein feinfühliger Mensch mit Seele und Herz, sondern ein Roboter, welcher mechanischen Sex hat. Das ist rein nur Prozess, das, was sie sich in Pornos und Filmen abschauen – hier kann ein Mann einer Frau alles Mögliche antun und die Frau stöhnt und spielt was vor und der Narzisst hat dieses Frauenbild tatsächlich im Kopf und denkt, so funktioniert Sex.
Darum bekommt er auch bei bezahltem Sex genau das, was er will – weil er Sex so sieht – wie im Porno. Dass eine Frau in Wirklichkeit so nicht funktioniert und dass Sexualität so nicht funktioniert, dies nichts mit Intimität zu tun hat, das kapiert der Narzisst nicht. Meist sind sie auch noch richtig schlechte Liebhaber, aber ihre Opfer sind ihnen so verfallen und allein die Tatsache, dass sie ihrem Traummann in dem Moment so nahe sein können, mit ihm verschmelzen und für diese Zeit mit ihm eins sein dürfen, macht den Sex für die Frauen zu etwas Besonderem.
Ganz oft täuschen Frauen ihrem Narzissten aber diese Form von Sex vor, schlüpfen für ihn in eine Rolle und spielen multiple Orgasmen vor, um ihm die Bestätigung zu geben, dass er ein toller und unvergleichlicher Liebhaber ist. Die Frau erhofft sich, dass sie – weil sie ihm das Gefühl gibt, bei ihr dieser Oberhengst zu sein (wodurch er dann auch wieder seine Dosis Narzissten-Futter bekommt) – für ihn etwas Besonderes ist und dass sich ihre Chance auf eine glückliche Beziehung mit dem Narzissten erhöht.
Die 2. Kategorie muss man in 2 Unterkategorien teilen. Hier handelt es sich um bedürftige Frauen. Aber bedürftig nur in den Augen des Narzissten – das heißt nicht, dass die Frau tatsächlich bedürftig ist, aber er sieht sie so, er denkt so.
Also, wie gesagt…
Kategorie 2/1 ist die „normale“ bedürftige Frau. Ganz beliebt bei älteren Narzissten mit Geld (oder zumindest Narzissten, die so tun als ob).
Hier nimmt er sich gerne junge Mädels – und bedürftig für ihn darum, weil eine junge Frau meist noch nicht die Lebenserfahrung hat, möglicherweise noch etwas naiver ist, sich vielleicht noch leichter durch materielle Dinge blenden lässt. Gerne wählt er auch Frauen, die selbst narzisstische Züge haben, oder Borderliner, Mädchen mit einer Persönlichkeitsstörung. Junge Dinger, die eine schlechte Kindheit hatten und nur von zuhause weg wollen und ihm in die Arme laufen.
Er schmückt sich also gerne mit jungen Frauen (Narzissten schmücken sich immer mit dem Partner!) – meist auch darum, weil es für ihn im Alter immer schwerer wird, eine reife, vernünftige Frau in seinem Alter zu finden, die dieses Spiel mitmacht. Reifere Frauen (vielleicht noch mit Kindern) achten normalerweise darauf, wen sie sich ins Haus holen und springen in der Regel sofort ab, sobald er mit seinem Psychoterror beginnt und das weiß der Narzisst – darum sind diese für den älteren Narzissten nicht sehr interessant.
Manchmal findet er aber eine ältere Frau – hier aber meist älter als der Narzisst. Es handelt sich hierbei ganz oft um verwitwete Frauen, in Scheidung oder Trennung lebenden Frauen, Frauen die einsam sind und nicht viele soziale Kontakte pflegen. Diese gelten für den Narzissten als bedürftig (und bitte, das ist wirklich nur Narzissten-Denken – er sieht diese Frauen als bedürftig an, wittert ein neues Opfer und das heißt nicht, dass diese Frauen tatsächlich bedürftig sind!). Nicht selten fallen diese Frauen auch Heiratsschwindlern zum Opfer – und Heiratsschwindler sind nichts anderes als kriminelle Narzissten.
Es kann auch eine ältere Frau sein, die voll im Leben steht, finanziell stark ist, aber ihr fehlt was im Leben. Vielleicht, weil diese Frau immer viel gearbeitet und sich auf ihre Karriere konzentriert hat, oder sie hat schon erwachsene Kinder und war ihr ganzes Leben lang immer für andere da und hat sich und ihre Bedürfnisse immer hinten angestellt. Und diese Frau ist dann einsam und ihr fehlt ein Partner – und schon schlägt der Narzisst zu.
Er kommt als ihresgleichen, ist mit ihr auf Augenhöhe, er ist so toll und kümmert sich um sie, er schenkt ihr die ganze Aufmerksamkeit. Diese Frau hat so viel Verantwortung zu tragen und kann ihr Glück kaum fassen, dass sie endlich einen Mann an ihrer Seite hat, der ihr etwas abnimmt und was für sie tut und sie verwöhnt. Ein ganz tolles Beispiel ist hier der Film „Dirty John“ – dieser Film hat zwar nicht die spannendste Handlung, aber zeigt den narzisstischen Kreislauf richtig, richtig gut.
Bedürftig sind in seinen Augen auch oft Migranten, in Armut lebende Frauen, Prostituierte – also sozial schwächere Frauen, welche es schwerer im Leben haben und einen täglichen Kampf führen. Hier glaubt der Narzisst: „diese Frau ist finanziell schlecht aufgestellt, die suche ich mir aus, weil die bleibt dann bei mir“. Er spielt ihr dann am Anfang dieses ganze schöne und tolle Leben vor und ehe sie sich versieht, wohnt sie vielleicht schon bei ihm, wechselt das Land für ihn, ist wohlmöglich von ihrer Familie komplett isoliert und lässt sich völlig auf das Leben mit diesem Mann ein und dann ist sie gefangen.
Kategorie 2/2 ist Freundschaft+ - auch diese sieht der Narzisst als bedürftige Wirte an. Gerne werden diese auch als Flying Monkeys der Narzissten eingesetzt!
Flying Monkeys sind rekrutierte Personen der Narzissten, die in Bedürftigkeit sind oder die diese ganzen kriminellen Machenschaften mit ihm mitmachen. Er setzt sie auch bei seinem Haupt-Wirt ein, um Informationen zu bekommen, zu erreichen was er braucht, er schickt sie gerne vor, um für ihn die Drecksarbeit zu machen und er befindet sich dabei die ganze Zeit im Hintergrund.
Freundschaft+ Frauen sind diejenigen Frauen, die alles einfach so hinnehmen, alles mit sich machen lassen und alles für ihn geben und glauben, der Narzisst wird sich irgendwann in sie verlieben und sich für sie entscheiden. Sie sind meistens selbst unglaublich verliebt in ihn, akzeptieren alles so, wie es der Narzisst diktiert, verändern oft ganz extrem ihr Leben für ihn und orientieren sich nach dem Narzissten – d.h. sie schauen sich an, welches Ideal der Narzisst hat und verändern sich in diese Richtung.
Es sind Frauen, welche, der Narzisst benutzt, um schnell zwischendurch Sex zu bekommen. Sie sind in ihn verliebt, hoffen er kommt irgendwann zurück und bleibt dann für immer bei ihnen, aber sie werden von ihm nur benutzt. Sie sind für ihn nur Fick-Gefährten und nicht mehr. Der Narzisst saugt diese Frauen aus, sieht diese Wirte nur als sexuelle Zufuhr und er weiß dabei auch ganz genau, mit dieser Frau kann er nicht angeben, mit dieser Frau kann er sich nicht schmücken. So eine Frau nimmt sich der Narzisst (zumindest der verdeckte Narzisst) nie als Hauptwirt. Er fickt sie nur, wenn ihm danach ist.
Auch werden diese Frauen nie seine Geliebte sein. Denn eine Geliebte bekommt zumindest mal Pralinen, Geschenke oder ein kleines Bisschen Gut – während die Freundschaft+ wirklich nichts bekommt. Da wird gar nichts Liebevolles getan, da gibt es keine Geschenke oder irgendeine gespielte Form von Hilfestellung. Sie bekommt absolut nur das Notwendigste, um sie bei der Stange zu halten.
Diese Frauen werden vom Narzissten auch meistens versteckt. Mit denen geht er nicht in die Öffentlichkeit und schon gar nicht würde er mit ihr vor anderen Händchen halten, sie küssen oder ähnliches. Öffentliche Körperlichkeit wird hier komplett negiert.
Diese Frauen sind dann insoweit bedürftig, da sie vermutlich noch nie in ihrem Selbstwert waren und sich selbst einfach nicht lieben können und die dann wirklich alles erdulden, was der Narzisst mit ihnen macht. Sie chauffieren ihn sogar oft hin und her, machen Erledigungen oder Besorgungen für ihn und tun alles, wirklich alles, was er will.
Er ruft sie mitten in der Nacht an (wahrscheinlich stockbesoffen), ist gerade geil, hat keinen ONS gefunden (oder wie auch immer) und will sie jetzt vögeln. Und diese Frauen lassen das einfach zu, sie können keine Grenzen setzen, ihre Liebe beruht nicht auf Gegenseitigkeit, er lehnt diese Person in der Öffentlichkeit total ab, oder sagt „wir sind nur Freunde“ und dann gibt’s da auch nicht mehr im Außen und hinter verschlossenen Türen wird dann halt gefickt.
Und dann gibt es noch die 3. Kategorie – die Bienenkönigin.
Die Bienenkönigin ist als Hauptwirt für den Narzisst besonders interessant. Sie ist oft eine Frau, die emotional reich ist. Sie kann viel ausstrahlen und mit der schmückt sich auch der Narzisst sehr, sehr gerne. Die nimmt er gerne mit in die Öffentlichkeit, die zeigt er her, da ist er stolz. Wenn er diese Bienenkönigin hat, dann läuft er raus in die Welt, mit geschwollener Brust und zeigt allen, dass er so super und toll ist, weil er hat ja die Bienenkönigin ergattert.
Man muss sich einen Bienenstock vorstellen, voller Bienen und darin sitzt nur eine Bienenkönigin. Sie ist oft von vielen Männern umgeben – und dabei geht es nicht um ein Schönheitsideal, nicht um das, was in den Medien suggeriert wird, sondern um das, was die Frau ausstrahlt. Nochmal, er sieht diese Frau, sie ist umgeben von Männern – wenn man dann auf Facebook-Seiten schaut und die Bienenkönigin veröffentlicht irgendein Foto von sich, dann sieht man, dass ganz viele Männer kommentieren und liken, sie bekommt ganz viel Aufmerksamkeit und die Bienenkönigin weiß auch dass sie eine Königin ist. Sie ist eine Frau, die auch in ihrem Selbstwert drinnen ist – und das ist der große Unterschied.
Der Narzisst weiß genau, das ist die Bienenkönigin – sie steht im Wert weit über ihm. Der Narzisst (und speziell der verdeckte Narzisst) nimmt sich für eine langfristige Beziehung immer eine Frau, die im Selbstwert über ihm steht. Die muss ja was darstellen in der Öffentlichkeit und das ist dem Narzissten extrem wichtig. Diese emotional reiche Bienenkönigin kommt im Außen sehr gut an, die ist bei sich selbst, ist charismatisch, empathisch – die hat alles, was der Narzisst gern in sein Selbstbild integriert.
Wenn er als einziger in diesem Bienenstock derjenige ist, der die Bienenkönigin hat, dann braucht er sich ja auch gar nicht mit all den anderen kleinen Bienen da drunter abzumühen. Er hat automatisch diese Stellung bekommen, weil die Bienenkönigin ihm in die Fänge gegangen ist.
Die Bienenkönigin ist immer eine langfristige Beziehung, sie ist immer ein Hauptwirt, eine Frau, wo der Narzisst sehr viel von ihr beziehen kann. Das sind dann sogar Frauen, die – wenn sie ihm bleiben – geheiratet werden und mit denen er über Familienplanung und eine gemeinsame Zukunft spricht.
So funktioniert das kategorische Denken eines Narzissten und bitte – keine Frau soll sich in eine Kategorie stecken lassen, sich beleidigt oder angegriffen fühlen oder irgendwas persönlich nehmen! Dies ist nicht die Denkweise eines normalen Menschen – es ist die Denkweise eines Narzissten! Aber manchmal muss man als Opfer durch die Augen des Täters blicken, um zu verstehen, was da eigentlich vor sich geht und man erkennt, wie er denkt, wie er handelt, wie er sexuell drauf ist.
Ein Narzisst kann nur schwarz-weiß denken. Ein Narzisst greift auch einfach so immer wieder von der Bienenkönigin zu einem ONS, irgendeinem schnellen Fick, runter. Das kann er, weil er kategorisch denkt. Da ist kein Gefühl dabei – bei nichts.
Und wenn er merkt, er verliert jetzt seine Bienenkönigin, sie macht Schluss, oder verhält sich nicht so, wie er das gerne hätte, dann fängt er an sie zu ghosten, zu blockieren, verschwindet für Tage, fickt noch mehr herum, startet eine Schmierenkampagne gegen die Bienenkönigin und will nur noch von Bienenstock zu Bienenstock ziehen. Das heißt, die eine nicht funktionierende Bienenkönigin „töten“ und dann als Bienenkönig weitergehen in einen anderen Bienenstock.
Aber Bienenköniginnen sind selten und auf den Weg dorthin, braucht er trotzdem weiterhin die narzisstische Zufuhr und die holt er sich eben durch Kategorie 1 (ONS, schneller Sex, wahlloser Sex, keine Ansprüche – einfach irgendwas Fickbares), oder Kategorie 2 (die bedürftige Frau, jüngere Mädels, ältere Frauen, finanziell abhängige und/oder sozial schwache Frauen, Freundschaft+, die Frau die alles für ihn macht, die, die nichts von ihm bekommt, die sich in ihn verliebt und für die sich aber der Narzisst in der Öffentlichkeit „schämt“) und irgendwann ist er dann wieder bei einer Bienenkönigin.
Um das Ganze als normaler Mensch zu verstehen, muss man wirklich aus seinem Körper aussteigen, in die Metaposition kommen und von da aus runterblicken und alles einmal so betrachten, wie es der Narzisst tut. Dies ist auch ganz wichtig, um sich als Opfer von Toxen heilen zu können.
Sogar wenn man eine Bienenkönigin war und die ganze Zeit belogen und betrogen wurde, muss man dieses System, wie ein Narzisst denkt, verstehen lernen. Dieses Perfide, dass sie von ONS zu ONS hüpften, alles fickten was ihnen vor die Nase lief und dann einfach wieder zurückkommen, wenn sich keine neue Bienenkönigin findet.
Ich bedanke mich recht herzlich bei Astera Salaschor von Astera Elite Coaching in Wien.
Der Text und die Erfahrungswerte stammen größtenteils aus ihrem YouTube-Video
Der (verdeckte & offene) Narzisst & seine Kategorien der Frauen/Wirte - YouTube
(und ein bisschen von mir) und ich empfehle jedem, der unter den Auswirkungen einer toxischen Beziehung leidet und damit kämpft, diesen quälenden Schmerz endlich loslassen zu können, diesen unbeschreiblichen Wahnsinn zu verstehen und der einfach wieder normal leben und aus diesem Kreislauf ausbrechen möchte, mit Astera ein Coaching zu vereinbaren.
Und schaut euch unbedingt ihre Videos auf ihrem YouTube-Kanal „Narzissmus Fakten“ Narzissmus Fakten | Astera Elite Coaching - YouTube an!
Auch sie war lange Zeit mit einem Narzissten liiert - sie weiß, was das heißt und durch welche Hölle man hier geht!
Brief eines Narzissten:
Lieber Emphat,
ich habe dich ausgewählt, weil du einfühlsam und mitfühlend bist.
Ausgehungert nach Liebe und Zuneigung.
Dafür würdest du alles tun.
Du opferst dich auf, tust alles für mich, lässt dich manipulieren,
kontrollieren, destabilisieren, bist bereit alles für mich aufzugeben
und glaubst jede meiner Lügen - nimmst jeden Betrug klaglos hin.
Ich weiß, wie ich dich von mir abhängig mache.
Ich kenne deine wundesten Punkte.
Ich habe leichtes Spiel mit dir und werde dich solange mitspielen
lassen, bis du ahnst wer ich wirklich bin.
Dein Narzisst
Toxische Menschen
- das Gegengift?
Toxische Menschen lauern überall: auf der Arbeit, in der Schule, im Freundeskreis, in der Familie, in der Beziehung.
Sie vergiften täglich ihr Umfeld, ziehen einen runter, machen einem das Leben schwer und zerstören dich nach und nach – das geht manchmal sogar soweit, dass die Opfer in eine tiefe Depression fallen oder sogar an Suizid denken.
Es ist gar nicht so einfach, toxische Menschen auf Anhieb zu entlarven. Denn sie sind Meister darin, anderen etwas vorzuspielen. Besonders in der Kennenlernphase oder auch später, wenn sie etwas von der Person haben wollen, können toxische Menschen zuckersüß sein. Sie hören dir zu, geben dir Ratschläge und zeigen sich fürsorglich.
Haben sie ihre Opfer um den Finger gewickelt, kommt das wahre Gesicht zum Vorschein. Nach und nach bröckelt die nette Fassade und die betroffenen Personen merken, dass sich die Beziehung oder die Freundschaft verändert: man gibt ständig nur, kriegt aber nichts zurück!
Was sind toxische Menschen?
Kurz, sie…
- rauben ihren Mitmenschen Kraft.
- machen andere klein und schmälern das Selbstwertgefühl.
- erschaffen unnötig Dramen und Probleme.
- geben fast immer ihren Mitmenschen die Schuld.
- manipulieren andere zu ihren Gunsten.
- fordern viel, geben aber selbst nichts.
Leider sind viele Opfer bereits mit dem toxischen Menschen eng verstrickt, wenn ihnen bewusst wird, wie ungesund das Verhältnis ist. Vielen fällt es dann schwer, sich von der toxischen Person zu lösen oder sie aus dem Leben zu werfen. Selbst wenn die Opfer genau wissen, dass es ihnen ohne diese giftige Beziehung oder Freundschaft viel besser gehen würde.
Deshalb wäre es umso wichtiger, toxische Menschen gleich am Anfang zu erkennen – und sich damit selbst vor ihnen und dem Kummer, den sie mitbringen, zu schützen. Aber das ist leichter gesagt als getan, denn wie bereits erwähnt, sind sie Meister der Tarnung und wir erkennen die Anzeichen meist erst, wenn es zu spät ist und wir schon stark unter ihnen leiden.
Toxische Menschen - so handelst du richtig:
Stelle dir selbst die Frage: Wieso solltest du deine kostbare Zeit mit Menschen verschwenden, die dir nicht gut tun, dich klein machen und runterziehen?
Es ist wirklich ratsam, manche Beziehungen oder Freundschaften zu überdenken, falls man das Gefühl hat, dass sie schlecht für einen sind. Viele, die toxische Menschen aus ihrem Leben verbannt haben, fühlen sich danach viel besser, freier und entdecken wieder neues Lebensglück und die Liebe zu sich selbst.
Okay, zugegeben… leider geht das nicht immer so einfach. Im Job oder auch in der Familie ist es manchmal schwer, den Kontakt zu toxischen Menschen komplett zu vermeiden. Und auch in der Beziehung zu unserer „großen Liebe“ ist das leichter gesagt als getan. Wir lieben diesen Menschen doch so sehr, wollen die Beziehung mit ihm um jeden Preis retten und sind fast schon süchtig nach dieser Person.
Aber nach was sind wir eigentlich so süchtig? Nach der ständigen Traurigkeit, der Verständnislosigkeit, der Antriebslosigkeit, der seelischen und nicht selten körperlichen Grausamkeit? Nach was genau?
Wir sind süchtig nach diesem kurzen Glücksgefühl – diesem Funken Hoffnung, den wir von unserem toxischen Partner in fast schon regelmäßigen Intervallen bekommen. Plötzlich ist alles wieder gut, er kämpft und bemüht sich um uns, sagt uns was wir hören wollen usw.
Und seien wir ehrlich, wie lange hält dieses Hoch an? Meist nur wenige Tage. Und genau dieses Auf und Ab der Gefühle ist einer der Gründe, warum wir nicht loslassen können. Heiß und kalt. Zuckerbrot und Peitsche. Liebe und Hass. Das bindet uns an diese giftige Verbindung.
Wäre es immer scheiße, kalt und lieblos in einer Beziehung und bekämen wir wirklich gar nichts (wobei der Begriff „bekommen“ hier wirklich hochgestochen ist), dann würden wir diesem Menschen doch sofort einen Arschtritt verpassen, oder?
Umgekehrt, wäre eine Beziehung immer nur zuckersüß und rosarot, wären wir doch auch schnell gelangweilt und würden uns ein kleines bisschen Action, Drama oder Abwechslung suchen. Nur mit dem großen Unterschied, dass wir hierbei nicht permanent an den Rand des Wahnsinns getrieben werden und uns der Gegenüber nicht sukzessiv zerstören will.
Das wird geraten:
Lass das, was diese Menschen sagen oder tun, nicht nah an dich ran. Handle nach dem “Da rein, da raus”-Prinzip und nimm dir ihre Worte nicht zu sehr zu Herzen.
Speziell wenn du nicht komplett mit diesem Menschen abschließen kannst – wenn du dich nicht (sofort) trennen kannst.
Ich weiß, wie schwer das ist und wenn man weiß was richtig wäre, was zu tun wäre – aber man ist wie gelähmt. Man kann einfach nicht. Kurz ja, aber man wird wieder und wieder schwach. Wie ein Junkie der rückfällig wird – er weiß auch, dass es ihm ohne den Drogen viel besser gehen würde und er daran zugrunde geht.
Versuche dich so gut es geht davon zu distanzieren – emotional und körperlich. Such dir ein Hobby, eine Ablenkung. Suggeriere dir immer wieder, dass du nichts daran ändern kannst, du die Person nicht ändern kannst. Lerne, dir die Verletzungen nicht mehr zu sehr zu Herzen zu nehmen. Denn du weißt, du machst nichts falsch – es liegt nicht an dir. Es ist nicht dein Fehler, nicht deine Schuld!
Sage dir, dass du die Wahrheit kennst und die Person ruhig ihren Müll abladen kann, aber dass es dich nicht mehr berührt. Rede dir immer wieder vor, dass du bald gehen wirst, weil du ja eh weißt, dass du ohne diese Person endlich wieder richtig glücklich sein wirst und ohne dieses Gift da draußen etwas ganz tolles auf dich wartet.
Wiederhole in deinem Kopf, was du nicht mehr mit dir machen lassen wirst und festige in deinem Unterbewusstsein wie du behandelt werden willst, welche Art von Beziehung und Partner du verdient hast – und vor allem auch bekommen wirst!
· Sprich.Mit.Dir.Selbst!
· Manifestiere, meditiere, suggeriere!
· Erkläre es dir immer wieder aufs Neue.
Es ist okay, wenn du vorerst in der Beziehung bleibst. Du musst es ja nicht sofort beenden und loslassen – solltest du das können, dann gratuliere ich dir, aber ich kenne nur wenige, die das nach tiefsitzenden, langfristigen Vergiftungen so easy können.
Fange langsam an, immer weniger für diese Person zu tun und wenn es nur Kleinigkeiten sind, aber steigere dich nach und nach. Versuche nicht immer verfügbar zu sein, nicht sofort zu antworten, zu reagieren oder Gewehr bei Fuß zu sein – lass den Menschen ruhig mal warten, etwas zappeln und sich deiner nicht mehr zu sicher sein.
Entferne nette Worte, Komplimente oder Lob aus deinem Wortschatz so gut es geht - gib dieser Person kein Futter mehr für ihr Ego. Bleib neutral und emotionslos in deiner Aussprache – senke deine Stimme, zähle innerlich bis 3 bevor du antwortest, rede bewusst langsamer und antworte manchmal überhaupt nicht und schaue die Person einfach nur an – wieder neutral und emotionslos.
Versuche nicht über deine Gefühle zu sprechen oder der Person zu erklären, wie sehr dich ihr Verhalten verletzt und wie es dir dabei geht – sie versteht dich ohnehin nicht, wird nicht darauf eingehen und du machst dich nur unnötig angreifbar.
Ich schwöre dir, die toxische Person ist überfordert und kann dich nicht mehr einschätzen. Du wirst zu anstrengend für sie und dadurch wahrscheinlich eines Tages uninteressant. Sie wird irgendwann von dir ablassen und da du ja immer brav mit dir selbst gesprochen hast, du dir das Ende vorausgesagt hast und dir in deinem Kopf alles mehr als klar ist, wirst du vermutlich sogar kein all zu großes Problem damit haben – möglicherweise bist du in deinem tiefsten Inneren sogar mehr als dankbar dafür.
Vielleicht spürst du manchmal ein kleines Zwicken im Bauch, oder dein Kopf spielt dir einen Streich und blendet dir Bilder aus ach so schönen vergangenen Tagen ein oder du träumst davon, wie schön es mit euch beiden hätte werden können – das ist ganz normal.
Dann versuche dich abzulenken. Geh (r)aus, triff dich mit irgendwem oder mach dir ein kaltes Bier auf, ruf deine beste Freundin, Mutter, Vater, Bruder oder sonst einen Vertrauten an und sag, was dir gerade durch den Kopf geht.
Sie werden dir helfen – reden hilft immer! Und wer dich wirklich liebt oder zumindest mag, der wird für dich da sein, egal was für Mist du baust und ob du den gleichen Müll zum 127. Mal sagst.
Und Vorsicht – die toxische Person wird dich wieder aufsuchen oder sollte ich sagen heimsuchen?! Sie wird dich testen, probieren, ob du ihr wieder auf den Leim gehst und dir versichern, dass sie jetzt eine ganz andere Person ist und sich geändert hat.
Sie liebt nur dich, vermisst dich, kann ohne dich nicht schlafen, will niemand anderen und hatte natürlich niemals jemand anderen - obwohl viele probiert hätten bei ihr zu landen und die Chancen/Angebote zahlreich vorhanden sind.
(Achtung: hierzu muss ich anfügen, dass die Person in der Zwischenzeit natürlich nie ausgegangen ist, nur zuhause oder bei der Arbeit war und mit niemandem geschrieben, telefoniert oder geflirtet hat! Woher die Angebote kommen weiß die Person dann auch nicht so genau - vermutlich weil die ganze Welt von anderen Leuten über eure Situation informiert wurde [innerhalb kürzester Zeit] und alle VerehrerInnen sofort loshechteten und mit fremden Nummern [denn sie hat ja alle außer dich blockiert] den Kontakt suchten! Aber keine Angst - die Toxe hat alle darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie keine Chance haben und sie nur dich will!)
Und jetzt kämpft die Person wieder um dich... und das, obwohl sie sich von dir so hintergangen und verletzt fühlt, dein Verhalten mies ist und du immer wieder wegen NICHTS alles hinschmeißt. Na wenn das kein Liebesbeweis ist, oder?
Nun, wie du darauf reagierst – ob du rückfällig wirst, oder ob du der Person den Rücken kehrst – es ist einzig und allein deine Entscheidung.
Wenn du sie nicht mehr an dich ranlässt, musst du dich darauf einstellen, dass sie versuchen wird dir das Leben schwer zu machen. Du wirst terrorisiert, überall schlecht gemacht und deine Gelassenheit wird ordentlich auf die Probe gestellt.
Aber… solltest du wieder schwach werden – und sei es auch zum 127. Mal – dann war die Dosis Gegengift vielleicht noch nicht genug – dann probiere es weiter, dreh ruhig nochmal eine Ehrenrunde mit ihr, bis du erkennst, dass sich wieder nichts geändert hat.
Gib.Nicht.Auf!
Irgendwann bist du bereit, kannst wirklich loslassen und gehen!
Und dann ganz bestimmt in eine wundervolle Zukunft, als ganz neue und gestärkte Person – und wahrscheinlich mit einem Menschen an deiner Seite, mit dem du ein gesundes Auf und Ab erleben darfst und mit dem sogar ein kleiner Streit ebenso schön sein kann wie die anschließende Versöhnung.